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Gender als Werkzeug

Beschreibung

Gender als Werkzeug 2024

Unser Modul ermöglicht künstlerisches Arbeiten zu einem wichtigen Thema. Die Ausdrucksmittel sind frei wählbar. Wir Dozierenden begleiten die Teilnehmenden im komplexen Thema mit umfangreichen theoretischen und gestalterischen Inputs!

Inhalt
Der Genderdiskurs ist einer der wichtigsten und prägendsten der Gegenwart. Geschlecht wird dabei – neben Class, Race, Sexuality, Dis/Ability u. a. – zu einem zentralen Instrument der Analyse gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Von (queer-) feministischer Theorie angestossen, erfahren heute nicht nur Weiblichkeit(en), sondern auch Männlichkeit(en) eine kritische Betrachtung. Ebenso wird die Wirkmacht binärer Zuschreibungen und die Frage der (Un-) Sichtbarkeit von nonbinären und LGBTQIA+ Positionen in verschiedenen gesellschaftlichen Zusammenhängen kritisch diskutiert. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und Irritationen fragen wir im Modul nach Verknüpfungen von Geschlecht, Körper, Identität, Emotion, Raum, Materialität und Macht u. a. Wir beschäftigen uns mit vergeschlechtlichten Gefühlsregimen, Raumordnungen, Körperbildern und Dingwelten sowie Geschlechterverhältnissen in der Kunstgeschichte und im Kulturbetrieb.

Im Modul 2024 haben drei interdisziplinär zusammengesetzte Gruppen Projekte realisiert:
• «FRAGEN, DIE SICH ALLE EINMAL STELLEN SOLLTEN»
• «FEELING TOPLESS, TOPLESS FEELINGS»
• «PLAYING GROWNUPS»

Dozierende
Christoph Oertli (Modulleitung), Theres Inauen, Andrea Zimmermann
Gastreferentinnen: Michela Seggiani, Dominique Grisard

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